Die Porta Nigra

Als Wahrzeichen der Stadt Trier ist die Porta Nigra das nördlichste Stadttor der Römerstadt. Den Namen „Schwarzes Tor“ erhielt das Bauwerk durch die im Laufe der Jahrhunderte schwarz gewordenen Steine. Der Torbau wurde in der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts begonnnen, jedoch nie ganz vollendet. Dennoch gilt die Porte mit ihrer palastartigen Architektur als machtvolles Symbol der Begegnung zwischen Römern, Kelten und Germanen. Im Mittelalter wurde die Porta Nigra in zwei übereinanderliegende Kirchen umgewandelt und wurde mit dem naheliegenden Simeonstift verbunden. Diesem Umstand ist es wahrscheinlich zu verdanken, daß uns diese eindrucksvollen Bauwerke bis zur heutigen Zeit erhalten blieben.