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Als Wahrzeichen der Stadt Trier ist die
Porta Nigra das nördlichste Stadttor der
Römerstadt. Den Namen "Schwarzes Tor"
erhielt das Bauwerk durch die im Laufe der
Jahrhunderte schwarz gewordenen Steine.
Der Torbau wurde in der zweiten Hälfte des
2. Jahrhunderts begonnnen, jedoch nie ganz
vollendet. Dennoch gilt die Porte mit ihrer
palastartigen Architektur als machtvolles
Symbol der Begegnung zwischen Römern,
Kelten und Germanen. Im Mittelalter wurde
die Porta Nigra in zwei übereinanderliegende
Kirchen umgewandelt und wurde mit dem
naheliegenden Simeonstift verbunden. Die-
sem Umstand ist es wahrscheinlich zu
verdanken, daß uns diese eindrucksvollen
Bauwerke bis zur heutigen Zeit erhalten
blieben.

Das Puppenmuseum im Alten Rathaus in
Bad Breisig ist Heimat für mehr als 400
historische Puppen. Die teilweise sehr
seltenen und wertvollen Exponate stammen
aus der Zeit zwischen der Mitte des 19. Jahr-
hunderts und dem Ende der dreißiger Jahre
des 20. Jahrhunderts. Auch Puppenstuben,
Puppenzubehör, Bauernhöfe und anderes
Spielzeug aus dieser Zeit gehören zu der
Sammlung. Das Bild und die Funktion der
Puppe hat sich im Laufe der Zeit gewandelt.
Im 19. Jahrhundert sollte die Puppe vor
allem die Dame von Welt auf dem aktuellen
Stand der Mode halten. Im Schaufenster
eines Modegeschäftes ausgestellt, infor-
mierte sie über die Modelle der Saison.
Seitdem haben Puppen als Babypuppen
oder Echthaarpuppen, aus Stoff oder aus
Kunststoff die Kinderzimmer erobert und
sind zu begehrten Sammlerstücken gewor-
den. Mehr Infos zum Puppenmuseum erhalten
Sie unter Tel. 02633-9425.
Quelle: Museumsverband Rheinland-Pfalz
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