Der Nürburgring

Inmitten der „grünen Hölle Nürburgring“, einem wunderschönen Waldgebiet der Eifel, liegt die 1925-1927 erbaute Rennstrecke. Die neue Grand-Prix-Strecke wurde 1984 eingeweiht und zählt heute zu den modernsten und sichersten der Welt. Zahlreiche Rennfahrerlegenden haben hier ihre großen Siege eingefahren und jedes Jahr zur Formel 1 wird die Eifel zum Anziehungspunkt für Rennsportbegeisterte aus aller Welt. Aber auch der Truck-Grand Prix, die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft und das legendäre “Rock am Ring“-Festival locken zahlreiche Besucher an. Lohnenswert ist auch ein Besuch des Freizeitparks: Die Erlebniswelt am Nürburgring bietet auf über 10.000 qm Spaß, Spannung, Unterhaltung und Informationen rund um die Themen Motorsport, Automobil und Mobilität. Erleben Sie als Beifahrer eines versierten Fahrers in einem Renntaxi die Nordschleife oder machen Sie sich im Sport-Fahrsicherheitszentrum fit für den Autofahrer-Alltag.

Die Nürburg

Auf dem 678 Meter hohen Berg „Mons Nore“ wurde im 11. Jahrhundert die Nürburg erbaut. Die heutige Burgruine zählte einst zu den stärksten Festungen der Eifel und wurde nach einer langen Belagerung um 1690 von den Franzosen zerstört. Der mächtige Berg- fried besitzt noch ein spätromanisches Rippengewölbe und von seiner Plattform aus hat man einen großartigen Blick über die weite Eifellandschaft. Informationen rund um die Nürburg bekommen Sie bei der Burgverwaltung, Telefon (02691)2704.

Oberservatorium Hoher List

Das Oberservatorium liegt auf dem 551 m „Hohen List“ in der Nähe von Daun. Die ursprünglich in Bonn erbaute Sternwarte wurde aufgrund der ständig zunehmenden Stadtbeleuchtung in die Eifel verlegt und mit modernen Teleskopen erweitert. Die Universität Bonn veranstaltet regelmässig Führungen und informiert in Vorträgen über die Geschichte der Sternwarte. Bei einem Gang zu den beiden größten Teleskopen werden Aufbau und Funktionsweise von Linsen- und Spiegelfernrohren erklärt. Ein Diavortrag zeigt spektakuläre Himmelsobjekte, die mit den Teleskopen auf dem Hohen List aufgenommen wurden. Weitere Informationen bekommen Sie bei der Sternwarte der Uni Bonn, Tel. 0228/733648.